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Kontrolliert integrierter Anbau

Viele Verbraucher und Kunden fragen oftmals, was sich eigentlich hinter dieser Formulierung verbirgt. Integrierte Pflanzenproduktion bedeutet:

Pflanzliche Erzeugung unter der Beachtung ökologischer und ökonomischer Erfordernisse. Dabei werden alle Verfahren des Acker- und des Pflanzenbaus standortgerecht aufeinander abgestimmt. Alle Produktionsverfahren sollen optimal aufeinander abgestimmt sein.

Nur so ist zu gewährleisten, dass eine natürliche Artenvielfalt erhalten bleibt. Durch umweltschonende und standortgerechte Arbeitsweisen – unter Inkaufnahme eines höheren Arbeitsaufwandes – ist bei vermindertem Betriebsmittelaufwand ein höherer Qualitätsstandard des Erntegutes anzustreben. Der integrierte Pflanzenbau gewährleistet hohe innere und äußerer Qualität der Ernteerzeugnisse bei gleichzeitiger Schonung der natürlichen Produktionsgrundlagen Boden, Wasser und Natur.

Oberstes Ziel ist es gesundes Gemüse zu erzeugen und die Umwelt zu schonen um eine nachhaltige Produktion auf hohem qualitativen Standard zu gewährleisten. Die Betriebsleiter verpflichten sich eine umfangreiche und jederzeit durch neutrale Kontrollsysteme überprüfbare Dokumentation ihrer Produktion zu führen. Es besteht eine Aufzeichnungspflicht für Anbau, Düngung und Pflanzenschutz.

Die Düngung erfolgt ausschließlich nach Entzugswerten, welche in regelmäßigen Abständen über Bodenproben ermittelt wird. Es wird nur das aufgedüngt, was die Pflanze im Laufe einer Vegetationsperiode dem Boden entzogen hat. Die Beprobung der Böden ist regelmäßig und jährlich durchzuführen.

Ein Pflanzenschutz erfolgt ausschließlich nach Schadschwellenwerten. Hier ist zu erwähnen, dass im Spargelanbau fast kein Pflanzenschutz erfolgt und wenn, dann nur gelegentlich nach der Ernteperiode.

Erst dann gilt es, den jetzt schießenden Spargel lange Zeit sehr grün zu halten, damit er ausreichend Kraft für die nächste Saison tanken kann. Eine Bekämpfung von Wildkräutern in Spargelanlagen erfolgt zunehmend nur noch mechanisch.

Für jeden Anbauer sind regelmäßige Fortbildungsveranstaltungen ein unbedingtes Muss.

Alle beschrieben Maßnahmen werden durch ein unabhängiges Kontrollsystem regelmäßig überprüft und den Lieferanten wird bei erfolgreicher Teilnahme ein Zertifikat ausgestellt.

ACG QS-Zertifikat 2006

Seit 1992 wird in Walbeck Spargelanbau im kontrolliertem, integriertem Verfahren betrieben. Alle Mitglieder der Walbecker Spargelbaugenossenschaft haben sich verpflichtet an dieser Poduktionsrichtung teilzunehmen. Diese Durchsetzung dieses Systems auf fast alle Anbauer in Walbeck hat die Produktion deutlich verbessert und den qualitativen Standard um Längen nach vorne getragen.